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geben will ich wohl, dass er kein so erstklassiger Springer und hervorragender Reiter war, wie der Graf d'Aure, und dass er vielleicht nicht die vielfach erprobte Sicherheit des letzteren besass; aber das beweist nicht, dass er sich etwa fürchtete, im Freien zu reiten. Die Tatsache, dass er viele Pferde dressiert hat, beweist ganz klar, dass er sattelfest war, denn es gibt doch auch während der Dressur mehr oder weniger heftige Kämpfe zu bestehen. Man muss also die Gründe, welche Baucher vom Ausreiten abhielten, anderswo suchen. Baucher, der ein Neuerer und Forscher war, machte es durchaus kein Vergnügen, wenn er sein Pferd sich selbst überlassen musste, wie man es auf dem Spazierritt oft tut. Um so weit zu kommen, uns die Wege zu ebnen, musste er sein ganzes Leben seinem Werke widmen. Dieses allein interessierte ihn. Reiten, ohne sein Pferd zu bearbeiten, war für ihn nur Verdruss. Deshalb hat sich Baucher niemals mit dem Promenaden- oder Jagdpferde beschäftigt, nie mit dessen Charakter oder der Art und Weise, es zu reiten und zu führen, nie mit dem gewaltigen Unterschiede sich beschäftigt, welcher zwischen einem nach seiner Methode zusammengenommenen Schulpferde und einem im Freien gerittenen Pferde liegt, dem man mehr Spielraum lässt.
Da Baucher nie draussen ritt, setzte er seine Pferde auch nie recht in freie Gänge. Das ist ein Fehler; denn das Pferd ist mit grosser Leichtigkeit aus der losgelassenen Haltung in die Versammlung wieder zurückzubringen. Ein gestreckter Galopp, vorausgesetzt, dass er nicht zu lange ausgedehnt wird, hat den Vorteil, dass das Pferd sich einmal loslassen und infolge anderer Gewichtsverteilung erholen kann.