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ihm aber gleichzeitig auch die Lungen entwickelt und stärkt.
Der Hauptfehler Bauchers war, sein Pferd ununterbrochen zusammenzuschrauben. Was mich betrifft, so halte ich es für ein Grundprinzip, das Pferd im Verlauf der Unterrichtsstunde sich jedesmal strecken zu lassen, nachdem es nachgegeben hat. Ich bin der Ansicht, dass es zur allgemeinen Regel gemacht werden muss, seinem Pferde während der Dressur Gelegenheit zu geben, dass es sich von Zeit zu Zeit in allen drei Gangarten strecken kann. Es gibt keine Gleichgewichtsstellung, keine Haltung, welche nicht schliesslich zur Ermattung führte. Man wechsle also ab damit und man wird dann mit um so grösserem Vergnügen wieder darauf zurückkommen können.
Zum Schluss noch eine Beobachtung, die ich über Bauchers Methode gemacht habe. Auf Seite 103 der 14. Ausgabe seines Werkes berichtet Baucher über eine Unterhaltung, welche er in Berlin mit einigen deutschen Offizieren geführt hatte, die dafür galten, gute Kenntnisse über das Pferd zu besitzen.
Sie sagten: ‚Wir wollen, dass unsere Pferde „vor der Hand sind.‘ Baucher erwiderte: ‚Ich will, dass die meinigen „hinter der Hand“ und „vor den Schenkeln“ sind‘.
Nun, ich teile weder die Meinung der deutschen Offiziere, noch diejenige Bauchers. Das Pferd muss „vor den Schenkeln“ und leicht „auf der Hand“ sein. Das ist immer eine Frage der feinen Gefühlsabstufungen. Wenn es sich aber um Armee-Dienstpferde handelt, kann von feinen Gefühlsabstufungen keine Rede sein, vielmehr von ganz anderen Dingen, und