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dass meine Schulpferde den seinigen überlegen sind; denn ich erziele seit zehn Jahren schon das, was er „Gleichgewicht erster Ordnung“ (vollkommene Versammlung) nennt. Ich beeile mich übrigens hinzuzufügen, dass ich Baucher verdanke, bei meinen Versuchen diese vollkommene Versammlung gefunden zu haben, die nur bei bedeutend höherer Aufrichtung von Kopf und Hals möglich ist. Wenn ich sage, dass meine Schulpferde denjenigen des berühmten Meisters überlegen sind, so bin ich doch nicht so anmassend, zu glauben, dass sie schulgerechter als diejenigen Bauchers seien, da diese es tatsächlich bis zur Vollkommenheit gewesen sind. Ich will einfach sagen, dass ich die nämlichen Schulgänge ganz ebenso regelrecht, als mein verehrter Vorgänger erziele, aber mit viel mehr Aufrichtung des Kopfes und Halses und mit höheren Gängen, d. h. mit einem vollkommenerem Gleichgewicht, das natürlich eine viel geringere Anstrengung erfordert, und besonders mit viel mehr Schwung.
In seinen Werken über die Reitkunst hält Baucher nur wenig auf das, was zur moralischen Erziehung des Pferdes im Freien gehört. Offenbar ist das eine Lücke.
Es kommt daher, dass Baucher niemals im Freien ritt. Ohne sein Schüler gewesen zu sein, bin ich ihm doch gefolgt und habe ihn studiert während seiner Reisen in Österreich, Italien, in der Schweiz usw. von 1847—1850. In diesen drei Jahren habe ich ihn niemals ausreiten sehen. Man hat sehr mit Unrecht behauptet, dass er nicht sattelfest sei, und deshalb nicht wage, sich auf der Promenade oder der Jagd zu zeigen. Das darf man nicht gelten lassen. Zu-