Распознанный текст (OCR Internet Archive), не вычитан. Лицензии

auf Länge und Höhe war und mit Leichtigkeit ausgeführt wurde.

Sollte ein Bein weniger flink als das andere sein, was fast immer geschieht, so bearbeite ich einzig und allein dieses. Es ist dies das beste Mittel, dem Gedächtnis des Pferdes zu Hilfe zu kommen und ihm vermittels der Sporen begreiflich zu machen, dass es dieses Bein zu nachlässig gebraucht.

Ist die Beintätigkeit in Übereinstimmung gebracht, dann ziehe ich beide Tempos in eins zusammen; erst dann verlange ich vier, aber nicht mehr während längerer Zeit, und dieses auch dann nicht einmal, wenn das Pferd aus sich selbst versuchen sollte, mehr zu machen.

Es ist viel besser, sich mit vier gut durchgeführten Tempos zu begnügen, als eine grössere Anzahl schlechter zu erzielen.

Im Spanischen Trab muss das Pferd eine grosse Energie entwickeln.[1] Deshalb darf man nicht zuviel


  1. Siehe Tafel XXIV, Figur 1. „Markir“ (Vollblut von Cyrus, anglo-arabisch Vollblut, aus der Thérésine, Vollblut) im Spanischen Trab, rechte Diagonale in der Luft, vollständig in die Hand gestellt, Kopf vor der Senkrechten, losgelassene Kinnladen. Auf derselben Tafel, Figur 2. „Germinal“ im Spanischen Trab, linke Diagonale in der Luft, weniger in die Hand gestellt. Niemals würde die Peitsche eine Beinstreckung wie diese auf den beiden Photographien dargestellten hervorbringen können. Das ist einzig und allein das Verdienst des Sporns.

    Man wolle bemerken, wie in beiden Fällen das in der Luft befindliche Sprunggelenk im Begriff steht, sich unter den Schwerpunkt zu schieben. Darin liegt das ganze Geheimnis für die Aufrichtung der Vorhand. Hier sieht man das gute Gleichgewicht in der ganzen Kraft des Schwunges. Der Kraftaufwand, wie er sich in Figur 1 darstellt, ist so gross, dass die Fesselköpfe fast die Erde berühren. ↩︎

Читать сплошным текстом