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VIII. Der Spanische Trab.

Von allen künstlichen Gängen ist der Spanische Trab der leichteste und augenfälligste. Da das Pferd bereits den Spanischen Schritt bis zur Vollkommenheit erlernt hat, gibt es kaum etwas Einfacheres, als diesen in Trab zu übertragen. Vermehrte Hilfen allein genügen schon, um dem Pferde mehr Schwung zu geben. Man setze zunächst das Pferd zum Spanischen Schritt in Gang und wenn man dann einige Tritte gemacht hat, muss man in dem Moment den Sporn kräftiger fühlen lassen, in welchem das Pferd sein Vorderbein erhebt.

Ich habe nie ein Pferd besessen, welches lange gezögert hätte, diese Gangart anzunehmen. Ich begnüge mich aber auch zu Anfang jeder neuen Arbeit mit wenigem. Nehmen wir z. B. an, dass ich in dem Augenblick, da das rechte Bein sich streckt, mit dem Sporn von links nachdrücklich eingreife, so macht das Pferd einen kleinen Sprung nach vorwärts. Das wäre das erste Tempo. Ich begnüge mich damit, liebkose mein Pferd und fange wieder von vorn an.

Bin ich zum ersten Tempo vorgedrungen, so verlange ich nicht etwa deren zwei, sondern nun wieder von dem linken Vorderbein das, was ich vorher vom rechten machen liess. Habe ich von meinem Pferde einen einzigen Trabtritt auf jedem Bein erreicht, so verlange ich alsdann von ihm deren zwei, aber nur dann, wenn jedes einzelne Tempo tadellos in Bezug

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