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Unter dem Einfluss dieses wasserhaltigen, wenig nahrhaften Futters und infolge des gänzlichen Mangels an Arbeit, bleibt das Pferd in jeder Beziehung zurück. Es wächst langsamer, seine Knochen werden später fest, seine Muskulatur ist nicht ausgebildet. Ja noch mehr, es nimmt mit dem Alter nicht etwa an Kraft zu, sondern wird im Gegenteil schwächer und kommt immer mehr und mehr herunter. Mit drei Jahren ist es nur zurück, mit vier und besonders fünf Jahren befindet es sich in völliger Kraftlosigkeit, dann ist es sozusagen ein „Kranker“, welchen man gesund machen und wiederherstellen muss. Durch eine sachgemässe Behandlung, welche in einer richtigen Kur besteht, oder doch wenigstens bestehen sollte, muss man diese unangebrachte Sparsamkeit verbessern und wieder gut machen. Ich bin davon überzeugt, dass dieses nur bis zu einem gewissen Grade erreicht wird, und dass ein solches im späteren Lebensalter wieder heraufgebrachte Pferd niemals so gut einschlägt, als es bei einer anderen Aufzucht der Fall gewesen wäre. Je länger man ausserdem mit der Wiederherstellung, mit dem sogenannten „in guten Futterzustand Bringen“, eines jungen Pferdes zögert, desto länger dauert die Behandlung und desto zweifelhafter ist der Erfolg. Für ein dreijähriges Pferd genügen in der Regel einige Monate. Für ein vierjähriges und gar für ein fünfjähriges muss man ein volles Jahr und noch mehr rechnen. Diese unleugbare Tatsache erklärt sich nur zu leicht; das Tier hat länger zu leiden gehabt, die Blutarmut zeigt einen ausgesprochenen Charakter und die allgemeine Schwäche ist sozusagen ein organischer Fehler geworden.
Diesem Zustande der Kraftlosigkeit und der Blut-