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armut muss man die grosse Sterblichkeit unter den jungen Pferden zuschreiben. Die Schwäche, welche die ungenügende Nahrung während der Periode des Wachsens hervorruft, der Mangel an jeder Lebenskraft macht sie gänzlich widerstandslos gegen die geringste Krankheit und gegen den geringfügigsten Unfall. Denselben Ursachen muss man auch die zahlreichen Krankheiten zuschreiben, wie Druse und andere, sowie dieses ewige Lahmgehen ohne ersichtlichen Grund, woran das jugendliche Alter die Schuld tragen soll. Das unter günstigsten Verhältnissen aufgewachsene junge Pferd ist kräftig und gesund. Schwach und kränklich wird es nur deshalb, weil Mangel an genügender Nahrung und Arbeit es lymphatisch und anämisch gemacht haben.
Die normannischen Pferde sind in der Regel lymphatisch, weichlich und spät reif. Das kommt daher, weil die Normandie weniger Hafer erzeugt, als die anderen pferdezüchtenden Länder, und weil mit Ausnahme der Traber die jungen Pferde keinen zu fressen bekommen.
Dieser Umstand macht sich bei dieser Rasse geltend und sie würde mit Macht degenerieren, entnähme man nicht die Zuchthengste den besten Trabern, welche unter günstigen Verhältnissen aufgezogen sind und darin erhalten werden, so dass sie glücklicherweise zum Teil wenigstens den lymphatischen Zustand der Mutterstute ausgleichen, welche ihrerseits in den ersten Jahren unter Entbehrungen zu leiden hatte.
Man behaupte nicht, dass die Traber nur Ausnahmen sind, dass sie nur deshalb mit drei Jahren sich so prachtvoll entwickeln und so kräftig werden können, weil sie eben ganz besondere Subjekte sind.