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einst zu leistenden Anstrengungen entspricht. Schon in den ersten Tagen bekommen sie etwas Hafer zu kauen. Mit sechs oder acht Monaten beträgt ihre tägliche Ration bereits sechs Liter. Mit achtzehn Monaten kommen sie in den Stall, werden kräftig gefüttert und dem Training unterworfen. Mit zwei Jahren nehmen sie bereits am Rennen für Zweijährige teil.
Dasselbe Verfahren wendet man bei den für Trabrennen bestimmten Halbblut-Pferden an, nur geht man bei diesen etwas langsamer vor, da sie ja erst mit drei Jahren laufen. Bei den einen wie bei den anderen hilft man der Natur durch Futter nach; man unterstützt ihre Tätigkeit, indem man den Organismus durch eine allmähliche und beständige Arbeit entwickelt.
Es steht fest, dass bei den anderen Pferden der Züchter die natürliche Entwicklung nicht nur nicht unterstützt, sondern ihr geradezu entgegenarbeitet und sie durch unzureichendes Futter aufhält. Das Pferd wächst schnell, sein Knochengerüst, sein Muskelsystem, sein Gesamtgewicht ist ganz bedeutend. Damit dieser mächtige Organismus rasch zunehmen kann, und das Tier wachsen kann, ohne blutarm zu werden, sondern im Gegenteil dabei noch die nötige Kraft gewinnt, ist es notwendig, dass seine Nahrung eine reichliche ist, und dass eine rationelle Arbeit des Muskelsystems die Gesamtentwicklung unterstützt und beschleunigt. Mit Ausnahme derjenigen Pferde nämlich, welche für die Rennen oder zur Zucht bestimmt sind, bekommen die Fohlen und die jungen Pferde weder reichliches Futter, noch Arbeit.
Sie werden mit Grünfutter in völligem Nichtstun aufgezogen, d. h. also möglichst billig; denn das Aufziehen ist eben ein Geschäft, wie jedes andere.