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und machen ihre Ankäufe. Natürlich ist man von diesem Besuch im voraus unterrichtet. Was die vierjährigen Pferde anbelangt, so setzen die Händler von allerwärts her, insbesondere aus dem Auslande, alles daran, früher als die Remonte-Kommission zu erscheinen, um das beste Material, das am Platze ist, aufzukaufen, was ihnen leicht gemacht wird, da sie ja einen höheren Preis bieten. Die Remonte-Kommission sucht nun von dem, was jetzt noch übrig ist, für sich das Beste aus.
Diese Pferde, welche mit Rücksicht auf ihr Alter als für jeden Dienst unbrauchbar angesehen werden, schickt man nun nach den Depots, wo sie bis zum Alter von fünf Jahren verpflegt werden. Manchmal gibt man sie gegen Entschädigung zu Landleuten in Pflege.
Ich übergehe alle Einzelheiten, um zum Hauptpunkt zu gelangen, welcher der ist, dass man, ohne Rücksicht zu nehmen, wie alt das Pferd beim Ankauf war, allgemein der Ansicht ist, man dürfe von ihm bis zum vollendeten fünften Jahre nichts verlangen. Erst mit Beginn des fünften Lebensjahres[1] fängt man mit
In den Listen der Verwaltung haben die Pferde das fünfte Jahr vollendet, weil man ihr Alter vom ersten Januar an berechnet. In Wirklichkeit sind sie nur vier und dreiviertel Jahre alt, da sie ja im Frühjahr geboren werden. Die Pferde kommen zu den Regimentern im Laufe der ersten Hälfte des Oktobers desjenigen Jahres, in welchem sie ihr viertes Lebensjahr vollendet haben. Mithin sind sie viereinhalb Jahr alt.
Zunächst steckt man sie in die Ersatz-Schwadron, wo sie das Allernotwendigste erlernen. Dort gewöhnen sie sich an den Anblick äusserer fremder Gegenstände. In der ersten Hälfte des Januar, folglich mit vier und dreiviertel Jahren, werden sie ihren betreffenden Schwadronen zugewiesen, wo die eigentliche Dressur beginnt. ↩︎