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seiner Ausbildung an; man unterzieht es einer mehr oder minder rationellen Arbeit, beginnt mit einem Worte die Dressur. Dies beruht auf Tradition und ist Prinzip geworden.

Auf das Risiko hin, alle überkommenen Ideen über den Haufen zu werfen, behaupte ich nun, dass diese Tradition auf einer irrigen Anschauung beruht, dass dieses Prinzip falsch und das System schlecht ist.

Will man beim Pferde bis zu seinem vollendeten fünften Lebensjahre warten, um es dann erst auszubilden und zu dressieren, um es im Hinblick auf seine künftige Kriegstüchtigkeit zu trainieren, so heisst das eine kostbare Zeit verlieren. Man häuft dadurch die Ausgaben, welche den Ankaufspreis mindestens verdoppeln und setzt die angeborenen Eigenschaften des Pferdes aufs Spiel, die aus Mangel an genügender Nahrung und nötiger Arbeit verkümmern.

Mit drei und einem halben Jahre ist ein Pferd,[1] welches gut gebaut ist und welches genügend Futter und Arbeit bekommen hat, hinreichend entwickelt und kräftig genug, um die stufenweise Ausbildung, welche der Dressur vorangeht und diese erleichtert, auszuhalten. Mit vier Jahren kann es vollkommen dressiert und für den Truppenteil tauglich sein. Hat es hier einige weitere Monate Dienst getan, so ist es gekräftigt und besitzt diejenige Zähigkeit und Widerstandskraft, welche die Haupteigenschaften des Soldatenpferdes ausmachen.

Will man mit dem alten Schlendrian brechen und zu einem neuen System übergehen, welches auf genügendem Futter und rationeller Arbeit beruht, so wird


  1. Ich meine das französische Pferd, gleichviel aus welcher Gegend es stammt. ↩︎

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