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tution den Strapazen und allen Entbehrungen des Krieges widersteht.

Ausserdem darf es nicht zu teuer sein, weil der Geldpunkt trotz aller Fortschritte und Neuerungen für die Kriegsbereitschaft immer den Hauptfaktor bildet.

Ein Pferd kostet nicht nur die Summe allein, für welche sein Besitzer es abgetreten hat. Zu diesem Anlagekapital muss man noch alle Unkosten hinzurechnen, welche vom Tage des Ankaufs bis zu dem Tage, wo es wirklich für den Gebrauch fertig ist, entstanden sind. Ein mit tausend Franken bezahltes Pferd, welches man in einem Depot unterbringen, pflegen und füttern muss, und zwar während des ganzen Jahres, das seiner Einreihung in die Truppe vorangeht, kostet an dem Tage, wo es in Reih und Glied steht, in Wirklichkeit zweitausend Franken.

Ich masse mir nicht an, hier solche finanziellen oder militärischen Fragen zu berühren, welche ausserhalb meiner Beurteilung liegen; ich spreche einfach als ein Mensch, welcher etwas von Pferden versteht. Ich behaupte, wenn es sich um das Truppenpferd handelt, muss man gleichzeitig die unumgänglich notwendigen Eigenschaften und den dafür angelegten Preis in Betracht ziehen. Wollte ich mich nur mit den Eigenschaften beschäftigen und dabei den Geldpunkt aus dem Spiele lassen, so könnte meine Theorie unnütz erscheinen. Mein einziger, aber ausgesprochener Ehrgeiz besteht hingegen darin, nur Tatsachen anzuführen und nur mögliche Dinge anzuraten.

Jedermann weiss, in welcher Weise die Pferde für die Armee ausgehoben werden. Remonte-Kommissionen begeben sich nach den verschiedenen Züchtungs-Zentralstellen, mustern die drei- bis vierjährigen Pferde

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