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festigung dessen, was sie in den vorhergehenden Monaten gelernt haben.

Im Juli schicke ich meine Pferde aufs Land; ich lasse ihnen völlige Freiheit in der Koppel und füttere dabei Hafer. Das ist für sie der Ferienmonat.

Im August nehme ich im Freien die Arbeit wieder auf und beginne, da die Pferde Ruhe gehabt und Kräfte gesammelt haben, mit der höheren Reitkunst. Da meine Pferde widerstandsfähig, schon wendig und gut im Gleichgewicht sind, so machen sie reissende Fortschritte, und gewöhnlich beende ich schon gegen Ende Dezember ihre Ausbildung als Schulpferde; oft 2 Monate früher oder später, je nach den Schwierigkeiten, denen ich begegne, je nach der mehr oder minder vollkommenen Leistung, zu welcher ich sie bestimmt habe. Ich gebe ihnen dann aufs neue eine 14-tägige Ruhe und lasse sie demnächst, wenn möglich, Jagd gehen.

Erst nach all diesen schwierigen Proben betrachte ich ihre Ausbildung als völlig beendet.

Dann habe ich aber auch tatsächlich in ein und demselben Tier ein ausgezeichnetes Promenadenpferd für den Frühling und Sommer, ein widerstandsfähiges Jagdpferd für den Herbst und ein Schulpferd, welches im Winter mit Annehmlichkeit zu reiten ist.

II. Die Nahrung des Pferdes.

Ich füttere mein Pferd reichlich und gebe ihm besonders viel Hafer: 12 Liter täglich. Das macht die Pferde energisch, was sie nach meiner Ansicht nie zu viel sein können.

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