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ist; diese sollen im Gegenteil eine gut entwickelte Hinterhand und eine leichte Vorhand haben.[1]

Übrigens weiss jedermann, dass der Wallach einen viel gelasseneren Charakter hat, als der Hengst.

Zur Kastration schicke ich meine Hengste, nachdem die grösste Hitze vorüber ist, nach der Tierarzneischule zu Alfort, wo sie 14 Tage bleiben. Nachher bringe ich sie aufs Land in die frische Luft, in eine Anstalt, wo ihnen all diejenige Sorgfalt zu teil wird, welche ihnen unentbehrlich ist; dort lasse ich sie 3½ Monate.

Während dieser ersten vier Monate vermeide ich, ihnen auch nur die Last eines Sattels auf den Rücken zu legen. Nach Verlauf dieser Zeit beginne ich indes ihre Ausbildung, aber so vorsichtig als möglich.

Wenn sie Schritt, Trab und Galopp gehen können, mit Leichtigkeit Kehrt, einige Tritte rückwärts und seitwärts machen können, wenn ich endlich erreicht habe, dass sie am Zügel stehen, gehe ich mit ihnen hinaus, und dann währt es nur einige Tage, bis sie sich sehr bequem draussen reiten lassen. Ich bilde sie also zuerst nur zum Spazierenreiten aus, mache sie mithin zu dem, was der Engländer „Hacks“ nennt.

Während der nun folgenden zwei oder drei Monate befestige ich draussen, was sie in der Reitbahn gelernt haben, um meinen Pferden leichte, gefällige und natürliche Gänge beizubringen.

Also vom September bis Ende Dezember nichts als Pflege und Ruhe; vom Januar bis März Dressur in der Reitbahn; vom April bis Juni im Freien Be-


  1. Vollbluthengste, welche überhaupt Anlage zu Fettansatz haben, und welche in den Gestüten ausschliesslich zum Decken dienen, behalten ihre äussere Form bei. ↩︎

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