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der Tafel XVI, welche ich von Baucher entlehnte, mit der Figur 1, welche die richtige Abbiegung darstellt.

Die Tafel XVII, einem neueren Werke entlehnt, zeigt, was die Stellung des Pferdes anbelangt, deutlich, dass diejenigen, welche sich heutzutage mit der seitlichen Biegung befassen, keinen Begriff davon haben, weder von ihrem Mechanismus noch von ihrem Zweck.

Die zu Fuss oder zu Pferde vollführte seitliche Biegung ist, so wie ich sie beschrieben habe, eine Geschmeidigkeitsübung. Diese Arbeit ist von einer ganz ausserordentlichen Wichtigkeit. Von dem Indiehandstellen und von den Biegungen hängen unbedingt das Gleichgewicht, die Zwanglosigkeit und Beweglichkeit ab, und so lange ich das Pferd nicht daran gewöhnt habe, ist es mir unmöglich, weitere Ansprüche zu erheben. Es ist sogar ganz besonders wichtig, die seitliche Biegung bis zur Vollkommenheit durchzuführen, um die äusserste Nachgiebigkeit des Pferdes zu erzielen.

Wenn man aber die seitliche Biegung bei anderweitiger Arbeit, in Wendungen, Seitengängen usw. verlangt, wird man sich mit einer ganz geringen seitlichen Stellung des Kopfes nebst oberem Hals[1] begnügen müssen, welcher jedoch ebenso wie der Kopf immer richtig gestellt bleiben muss. Ist es doch verständlich, dass eine zu scharf ausgesprochene Stellung den Schwung von hinten dadurch aufhalten würde, dass sie das ganze Gewicht auf die äussere Schulter brächte.

Bei der Geschmeidigkeitsübung, welche wir mit dem Namen ,,seitliche Biegung“ bezeichnen, ist es


  1. So lange die Maultätigkeit vorhanden, ist auch die Nachgiebigkeit da, und die geringfügigste Andeutung genügt zur Wendung. ↩︎

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