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ausschreitend als ich, sich mir allmählich nähert. Sobald es mir auf Armlänge nahe gekommen ist, streichle ich es am Halse und beruhige es durch die Stimme. Ich vermeide dabei sorgfältig, auch nur die geringste Bewegung mit dem Körper nach vorwärts zu machen. Mein ganzes Bestreben ist darauf gerichtet, dem Pferde Vertrauen einzuflössen. Wenn ich auch nur einen Schritt nach vorwärts machte, würde das Pferd sofort zurückschrecken, und diese Bewegung wäre genau das Gegenteil von der beabsichtigten. Wenn das Pferd durch nichts erschreckt worden ist, als es sich mir näherte, wenn meine Liebkosung mit Hand und Stimme ihm gezeigt, dass es nichts in meiner Nähe zu fürchten hat, so wird es schnell Vertrauen fassen und zu mir kommen, oder doch wenigstens versuchen heranzutreten; und das um so lieber, weil es nur in der Mitte der Bahn Ruhe findet.

Das Pferd muss Vertrauen genug haben, um sich dem Lehrer ohne Furcht zu nähern; es soll das aber nur auf einen besonderen Zuruf tun. Das Endziel ist, ihm diesen Zuruf ohne Hilfe der Longe begreiflich zu machen, da letztere später ganz fortfällt.

Um das Pferd auf Befehl herankommen zu lassen, gebrauche ich die lange Bahnpeitsche. Ich gebe ihm kleine, leichte und wiederholte Schläge, sei es auf Hinterbacke, Flanke oder Schulter, dabei immer versuchend, es auf der Seite festzuhalten, nach welcher es entschlüpfen möchte. Ich greife das Pferd sogar von vorn mit der Peitsche an, um es zu mir heranzubringen. Seine erste Bewegung ist dann zwar die, zurückzuschnellen, jedoch halte ich es an der Longe fest und verhindere es daran, indem ich es gleichzeitig anrufe und „Hooho“! sage.

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