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ist die natürliche Kraft des letzteren, welche alles gemacht hat.

Nehmen wir ein Schulpferd zum Ende seiner Arbeit an; oft wird es matt, d. h. es hat kein Feuer mehr in seinen Bewegungen. Nichtsdestoweniger will ich es noch einige Übungen ausführen lassen, und zwar solche, die noch mehr Energie erfordern. In diesem Falle bin ich gezwungen, auf die Sporen zurückzugreifen und mich ihrer mit einer gewissen Energie zu bedienen, um das Pferd unter der Spornattacke aufzumuntern. Ist das etwa eine Kraft, die ich auf das Pferd übertragen habe? Nein, das ist ein Rest von Energie, den ich erweckt habe und den das Pferd gezwungen hergibt.

Noch einmal alles kurz zusammengefasst: Der Reiter überträgt keine Kraft auf sein Pferd, er macht sich vielmehr die natürlichen Kräfte desselben nutzbar, leitet sie, mildert sie ab oder fordert sie nach Belieben heraus.

Ich glaube, Baucher hat einfach sagen wollen, dass jedesmal, wenn das Pferd seine eigenen, instinktiven Kräfte selbständig gebraucht, der Reiter sie aufhält oder leitet, besonders dann, wenn sie eine Gewalttätigkeit, wie z. B. einen Satz, eine Lançade oder ein Kurzkehrt zum Zweck haben. Wenn aber das Pferd seine ganze Energie hergibt, die doch sichtlich auch instinktiv ist, um einen guten Schritt, flotten Trab und festen Galopp auszuführen, so bilde ich mir ein, dass man nicht versuchen sollte, sie zu vernichten. Baucher zerstörte weder, noch übertrug er die Kräfte; er leitete sie. Er bemächtigte sich der Kraft durch Biegsammachen und durch eine wohlüberlegte Ausbildung des Pferdes, und da er es daran hinderte,

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