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XI. Die Bügel.

Ich erlaube dem Schüler niemals, sich der Steigbügel zu bedienen, bevor er nicht eine vorzügliche Haltung in allen Gangarten hat.

Sehen wir die alten Lehrer an; ich spreche nicht nur von denjenigen der französischen Schule. Niemals würden sie den Gebrauch der Bügel erlaubt haben, bevor nicht der Schüler gut fest und geschmeidig im Sattel war. Man muss auch zugeben, dass die Reiter zu jener Zeit eine ganz andere Haltung hatten, als in unseren Tagen. Jetzt ist an Stelle der Geschmeidigkeit, des sichtlichen Wohlbehagens, der gefälligen äusseren Erscheinung — die Steifheit getreten. Und dies kommt daher, weil der Schüler von vornherein schlechte Gewohnheiten angenommen hat; sei es, weil er unvollkommen verstanden hatte oder schlecht unterrichtet war.

Übrigens hat nicht nur der vorzeitige, sondern auch der übertriebene Gebrauch der Bügel noch andere unangenehme Folgen.

Ich behaupte nämlich, dass die Mehrzahl der gefährlichen Stürze von dem Missbrauch der Bügel herrührt.

Nehmen wir ein Beispiel. Das Pferd des Herrn X. geht mit ihm im Walde von St. Germain durch; er setzte sich fest in den Sattel; es gelingt ihm endlich, sein Pferd anzuhalten und im Trab seine verlorenen Bügel wiederzunehmen; in diesem Augenblicke reisst unglücklicherweise ein Bügelriemen, Herr X. fällt

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