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zurufen und um das Aushalten des linken Vorderbeins in der Luft zu unterstützen; gleichzeitig aber gebrauche ich tüchtig meinen linken Schenkel, um das Ausfallen des linken Hinterbeins nach links zu verhindern, welches doch durch meinen rechten Schenkel dorthin getrieben wurde.
Zu der rückwärtigen Bewegung stehen meine Zügel an, aber der linke in dem Augenblick, in welchem ich das linke Vorderbein zurücktreten lasse, etwas mehr als der rechte.
Der Reiter muss unausgesetzt viel Schenkel und selbst den Sporn gebrauchen, den rechten Zügel aber fast gar nicht und den linken nur sehr wenig anwenden.
XIX. Galopp auf der Stelle und Galopp rückwärts.
Der Galopp auf der Stelle ist ein bis zum höchsten Grade verkürzter Galopp. Er ist dem Vorwärts-Galopp in jeder Beziehung ähnlich, nur dass die Beine dabei keinen Raum nach vorwärts gewinnen dürfen. Ist man so weit gekommen, so fehlt nicht mehr viel zum Rückwärts-Galopp. Der Rückwärts-Galopp ist eine ganz regelmässige Gangart, bei welcher sich, ebenso wie beim versammelten Vorwärts-Galopp, die vier Tempos wohl unterscheiden lassen. Es ist der schwierigste und verwickeltste aller Schulgänge. Ich rate, ihn nur an allerletzter Stelle zu versuchen und ihn besonders nur von auserlesenen Pferden zu verlangen. Es bedarf wirklich eines ausnehmend guten Kreuzes und besonders guter Sprunggelenke, um die bis aufs äusserste getriebene Ver-