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Der Sattel muss wagerecht sein; wenn er vorn zu hoch wäre, würde der Reiter nach hinten geworfen werden; hingegen würde er vornüberfallen, wenn der Sattel hinten zu hoch wäre.

Ich bin auch der Meinung, dass der Sattel nur sehr wenig gepolstert sein darf, damit der Reiter seinem Pferde möglichst nahe bleibt.

Die Sattelklappen müssen mehr oder weniger lang sein, je nach der Länge der Oberschenkel des Reiters. Wenn sie zu kurz sind, würde sich der Reiter die Waden wund machen, wenn zu lang, würde er die Flanken des Pferdes mit den Unterschenkeln nicht gut fühlen können.

Der Reiter kann je nach Wahl glatte oder gepolsterte Sattelklappen benutzen; das ist Sache der Gewohnheit und des sicheren Sitzes.

Ich glaube der erste gewesen zu sein, der einen Sattel ohne Bauschen zur Dressur und zur hohen Schule gebraucht hat.

Ich beginne immer damit, meine Schüler auf französischen Sätteln reiten zu lassen, welche ich den englischen, überzogenen Sätteln vorziehe.

Auf dem französischen Sattel ist man wie eingeschachtelt; man fühlt sich darin weder behindert, noch braucht man Furcht zu haben.

Erst wenn sich der Anfänger auf französischem Sattel sicher fühlt, wird man ihn auf den mit Hirschleder überzogenen englischen Sattel setzen; erst wenn er traben, galoppieren und nach Belieben wenden kann, ohne hin und her zu gleiten, wird man ihn auf einen englischen, nicht überzogenen Sattel setzen dürfen.

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