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Vorderbein zurückzuführen, welches hinter das rechte Vorderbein zu stehen kommt und so mit dem rechten Hinterbein die linke Diagonale bildet, während nunmehr das linke Hinterbein zu dem Tempo in der Luft an der Reihe ist und gleichzeitig das rechte Vorderbein seine piaffierende Bewegung ausführt.[1]

Man sieht, dass zur Vorwärtsbewegung das linke Hinterbein sich vor das rechte setzt (Tafel XXXIII, Figur 1), und dass zur rückschreitenden Bewegung hingegen das linke Vorderbein sich hinter das rechte setzt (Figur 2), wodurch dieses Kommen und Gehen von hinten nach vorn zur Darstellung gelangt.

Wenn man meine Ausführungen verstanden hat, wird man bemerkt haben, dass diese Art des Piaffierens sich wie das gewöhnliche Piaffieren durch den diagonalen Zweitritt darstellt, trotz seines einseitigen Kommens und Gehens. Es ist recht schwer, mit mathematischer Sicherheit genau den Moment anzugeben, zu welchem der Reiter den oder den Zügel oder Schenkel in Anwendung bringen soll. Die Tätigkeit beider Zügel und beider Schenkel macht sich durch eine Reihe einander so nahe liegender Bewegungen bemerkbar, dass sie beinahe eine ununterbrochene zu sein scheint. Hier zeigt sich so recht in vollem Glanz die erste aller Eigenschaften des Reiters: der Reitertakt. So viel will ich noch sagen, dass ich den rechten Sporn vermehrt wirken lasse, um das Vortreten des linken Hinterbeins hervor-


  1. Abbildung Tafel XXXIII, Figur 2.

    Man beachte hier im Vergleich mit Figur 1, dass zu der Rückwärtsbewegung nur die Trense etwas mehr ansteht. Der Winkel der Gebissstangen ist kaum mehr geöffnet, nur das Gesäss des Reiters treibt zurück. ↩︎

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