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sondern auch die linke Schulter und Hanke sollen diese Bewegung mitmachen, ohne dass die rechten Beine auch nur den geringsten Anteil daran nehmen. Diese sollen nur regelmässig auf der Stelle piaffieren.

Baucher hat unter grossem Aufsehen diese Art des Piaffierens mit der Stute „Stades“ ausgeführt. Was mich betrifft, so habe ich in diesem Schulgang vier Pferde dressiert, welche denselben je nach dem Grade ihrer Energie mehr oder minder glänzend vollführt haben.

Es ist sehr schwer auseinanderzusetzen, wie man dieses Piaffieren im Schaukeltritt lehrt, indes will ich es doch versuchen. Zunächst wird man beachten müssen, dass man dies nur von einem Pferde verlangen kann, welches hoch und langsam piaffiert. Da dieser Schulgang ausserordentlich beweglich ist, genügt schon der geringste Zügelanzug, um einen Körperteil ein wenig zurückzuschieben, ebenso wie auch die kleinste Vermehrung des Sporngebrauchs einen Körperteil etwas mehr vortreiben wird.

Ist man im Piaffieren begriffen, so muss man mit Hilfe der Schenkel das linke Hinterbein unter den Schwerpunkt treiben, wo es niedergesetzt wird. Während die rechte Diagonale im Stütz ist, bleibt das linke Vorderbein, welches unter dem nämlichen Einfluss der Schenkel des Reiters, in demjenigen Augenblick vorgebracht wurde, in welchem das linke Hinterbein unter den Schwerpunkt tritt, in der Luft schwebend erhalten und im Knie gekrümmt, wobei das rechte Hinterbein in der Luft ist.[1] Nun muss sofort die Hand in Tätigkeit treten, um das linke


  1. Abbildung Tafel XXXIII, Figur 1. ↩︎

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