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alsdann gefährlich werden, besonders wenn das Pferd vorn nicht frei vorwärts geht; denn in dieser Stellung wird es sich überzäumen, um der Einwirkung des Martingals zu entgehen.

Der Jagdmartingal teilt sich vor der Brust des Pferdes in zwei Enden mit Ringen, durch welche die Zügel der Unterlegtrense gehen.[1] Er stellt so das bessere Einvernehmen zwischen der Hand des Reiters und dem Pferdemaul gleichzeitig her. Dieser Martingal kann dem guten Reiter grosse Dienste leisten, ist aber für andere, seiner scharfen Wirkung wegen, besonders gefährlich.

Der sprungzügelartige feste Martingal, an die Ringe der Unterlegtrense geschnallt, gibt nicht nach und ist immer gefährlich, besonders wenn das Pferd zurückweicht; denn in diesem Falle wirkt der Martingal unwillkürlich weiter. Wenn dann das Pferd zu steigen versucht, oder sich gar bäumt, wozu es notwendigerweise neigt, um sich von der Hand loszumachen, so bringt es der Martingal leicht zum Überschlagen.

X. Der Sattel.

Ich rate nicht zum Gebrauch eines neuen Sattels; er befriedigt selten.

Das neue Leder ist hart und steif; man sitzt infolgedessen schlecht darauf. Besser ist, man probiert einige gebrauchte Sättel, unter welchen man schliesslich immer einen findet, der zusagt.


  1. Bisweilen zieht man wohl die Kandarenzügel durch diese Ringe; nichts ist gefährlicher! ↩︎

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