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fangen, sich das Pferd dabei in die Hand stellen müssen, und den Unterricht erst dann wieder aufnehmen dürfen, wenn das Pferd ganz ruhig geworden ist.

Jedesmal, wenn ich bei den Galoppwechseln auf Schwierigkeiten stosse, kehre ich zu dem einfachen Anspringen zurück und ziehe daraus Vorteil. Diese Übungen im Anspringen sind für das Pferd das, was die Tonleiter für den Pianisten oder was für den Tänzer das Pendeln mit den Beinen ist.

Von den vier Tempos gehe ich zu dreien über, dann zu zweien und schliesslich zu einem Tempo, wobei die Galoppsprünge von einem zum andern Bein ununterbrochen nacheinander folgen. Ich lasse übrigens eine ziemlich lange Zeit zwischen meinen einzelnen Anforderungen, vom vierten zum dritten, vom dritten zum zweiten oder vom zweiten zu einem einzigen Tempo verstreichen.

Wenn man zu schnell vorgehen wollte, käme man zu nichts. Das Pferd wird sich leicht irren, denn man macht es ihm unmöglich, den Unterschied zwischen den verlangten Wechselungen und den ververschiedenen Tempos zu verstehen. Nur das langsame Vorgehen in der Reitkunst leistet sichere Gewähr, schnell ans Ziel zu kommen. Das Pferd zeigt übrigens selbst den Moment an, zu welchem man, ohne sein Gleichgewicht, seine Kräfte und seine ungezwungene Haltung zu beeinträchtigen, die Zahl der Tempos vermindern kann.

Erst wenn das Pferd ruhig und ungezwungen ist, wenn es die Galoppwechsel mit Leichtigkeit so ausführt, dass ich sie in zwei Tempos, dann in einem einzigen Tempo während zwei- oder dreimaligen Her-

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