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Ist der Fehler in der von mir angedeuteten Weise ausgeglichen, so verlange man den Galoppwechsel in der Luft nicht so bald wieder und nicht in derselben Unterrichtsstunde; das könnte in der Auffassung des Pferdes zum Irrtum führen. Vielmehr lasse man das Pferd zwar anspringen, bleibe aber längere Zeit auf demselben Fuss.
Hat man denselben Fehler mehrere Male unterdrückt, und das Tier jedesmal dafür belobt, dass es nur aufgefordert wechselt, so wird es schnell verstehen lernen, dass es unaufgefordert nichts tun darf. Aber ich wiederhole es, man nehme nur dann den Wechsel vor, wenn man vorher nicht gezwungen war, zu strafen. Es ist besser, zum Zweck der Beseitigung des Fehlers mehrere Unterrichtsstunden zu opfern. Das Pferd lernt besser verstehen, wird ruhiger und wird um so schnellere Fortschritte machen.
Erst wenn das Pferd gut versteht, dass es meine Aufforderung abzuwarten hat, lasse ich es in kürzeren Zwischenräumen wechseln. Anstatt mit dem sechsten Sprung wechsele ich schon mit dem vierten, indem ich immer wieder dieselben Hilfen anwende. Das erste Mal begnüge ich mich, wenn das Pferd dies auf jedem Bein einmal richtig macht; dann verlange ich es in den folgenden Tagen nach und nach öfter.
Man wolle bemerken, dass die Kraftaufwendung des Pferdes in dam Masse zunimmt, als die Zeiträume zwischen den einzelnen Wechselungen abnehmen. Dies kann zur Folge haben, dass das Pferd in Aufregung und Verwirrung gebracht wird; in diesem Falle muss man es anhalten, einige Zeit Schritt gehen lassen, aber nicht beloben. Man wird dann wieder mit dem Anspringen auf jedem Bein an-