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immer zwei oder drei Galoppsprünge nötig hat, um das Pferd wieder gerade zu stellen, so wäre das Wechseln mit kurzen Zwischenpausen zunächst ganz unmöglich.
Nach aussen hin ist das Übel weniger gross, denn die Bande verhindert, dass die Hinterhand zu viel nach dorthin ausweicht.
Erst wenn das Wechseln auf beiden Beinen auf der rechten und linken Hand und besonders in den Ecken der Reitbahn gleichmässig korrekt ausgeführt wird, beginne ich damit, es in bestimmten Zwischenräumen ausführen zu lassen, was unmöglich zu erreichen ist, wenn man sich vorher nicht versichert hat, dass das Pferd jedesmal auch wirklich wechselt, sobald man es dazu auffordert.
Zunächst begnüge ich mich damit, vom Pferde nach je acht bis zehn Galoppsprüngen einen einmaligen Wechsel auf jedem Beine zu erreichen. Sollte das Pferd sich dabei erregen, so muss man anhalten und dann wieder angaloppieren.
Um mit seinem Pferde in Übereinstimmung zu sein, muss man die Galoppsprünge zählen; bin ich z. B. auf der rechten Hand im Rechtsgalopp, so zähle ich: ein! zwei! drei! vier; fünf! sechs! Jede Zahl bezeichnet einen Galoppsprung. Beim sechsten wechsele ich und lasse dieselbe Übung im Linksgalopp ausführen. Wenn das Pferd diese beiden Galoppwechsel gut gemacht hat, halte ich an und liebkose es. Dann beginne ich aufs neue, verlange aber nur einen einzigen Wechsel auf jedem Bein.
Nach Verlauf einiger Tage, wenn ich fühle, dass das Pferd diese Arbeit willig vollführt, verlange ich vier- bis sechsmal den Fusswechsel immer beim sechsten Sprung. Solange das Pferd diese Arbeit mit