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Wenn man die Schenkel noch mehr herannimmt und den Sporn noch etwas bestimmter gebraucht, gelangt man spielend zum Piaffieren der Vorhand als Begleiterscheinung zum Schaukeltritt der Hinterhand.

Treibt man nun auch noch das Pferd in kleinen Tritten vorwärts, so erzielt man einen Schaukeltritt der Hinterhand in Verbindung mit der Passage der Vorhand.

Auf der Stelle nimmt sich diese Bewegung weniger vorteilhaft aus, als im Vorwärtsreiten, weil der Abschwung fehlt; auch ist es schwieriger, die Aufrichtung des Halses beizubehalten.

Endlich wird man, da eine gewisse Erhebung aller vier Beine erzielt werden soll, vermeiden müssen, das Gewicht des Pferdes mehr nach vorn als nach hinten zu verlegen; man wird im Gegenteil bemüht sein müssen, das Gleichgewicht peinlich aufrecht zu erhalten.[1]

Deshalb verwerfe ich den Gebrauch der Peitsche bei der Arbeit in der hohen Schule.

Die mit Hilfe der Peitsche abgerichteten — ich kann nicht sagen dressierten — Pferde sind immer hässlich und schlecht ins Gleichgewicht gesetzt. Da sie den Hals nur in gleicher Höhe mit dem Widerrist und die Kruppe hoch haben, sind sie gewissermassen mit der Vorhand eingegraben und folglich in einer Stellung, welche derjenigen des wirklichen Schulpferdes gerade zuwiderläuft (siehe Tafel XXX), welches sich beständig mit Aufrichtung und mit biegsamen Sprunggelenken unter dem Schwerpunkt tragen soll.


  1. Ich glaube mit „Amour“, einem Vollblutpferde, im Jahre 1880 zu Paris der erste gewesen zu sein, der den Schaukeltritt der Hinterhand mit gleichzeitiger Passage der Vorhand ausgeführt hat. ↩︎

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