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Nachdem ich diesen ersten Schritt erzielt habe, verlange ich den zweiten vom linken Bein, indem ich dieselben Hilfen zur Anwendung bringe. Ich habe jetzt ein Tempo mit jedem Bein gesondert ausführen lassen; es erübrigt mithin nur noch, beide miteinander zu verbinden und taktmässig abzumessen. Je ausgiebiger die Zügelhilfen sind, desto grösser wird die Spreizung der Beine ausfallen.
Die Schenkelhilfen sind gleich denen, die zur Beinstreckung in Anwendung kamen; aber sie müssen gleichzeitig von beiden Seiten derart wirken, dass ein Schaukeltritt der Hinterhand verhindert wird.
Nach kurzer Zeit wird man den Schaukeltritt der Vorhand von rechts nach links und umgekehrt erreichen.
Erst wenn er gut geregelt ist, soll man eine grössere Spreizung der Vorderbeine fordern. Je grösser die Spreizung, desto langsamer, weicher und angenehmer fürs Auge ist der Schaukeltritt. Man kann leicht bis zu einem Meter Spreizung, bisweilen sogar bis zu anderthalb Metern gelangen.
Der Schaukeltritt der Vorhand wird auf der Stelle ausgeführt, kann aber auch im Vorrücken gemacht werden.
Dieser ist hübscher fürs Auge und gewährt ausserdem den Vorzug, dass das Pferd niemals hinter den Zügel kommt. Aber es ist sehr viel schwerer; denn zu den Hilfen, welche wir soeben erwähnt haben, treten noch diejenigen hinzu, welche den Schwung nach vorwärts bewirken.