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auch die Zügel ein wenig annehme. Erziele ich dadurch die Rückwärtsbewegung, so beeile ich mich, das Pferd zu beloben, und beginne dann wieder, indem ich jedesmal den Schenkeldruck verstärke, die Zügel aber in geringerem Masse wirken lasse. Wenn das Pferd dann nach und nach mich endlich verstanden hat, lasse ich die Zügel ganz beiseite.

VI. Der Schaukeltritt (Balancer) der Vorhand.

Im Schaukeltritt auf der Vorhand hebt das Pferd die Vorderbeine, ohne sie ganz zu strecken, schaukelt sich sozusagen beim Vortreten von einem Vorderbein aufs andere und spreizt diese nach Möglichkeit im Moment des Niedersetzens.

Da ich über die früher erlernte Beinstreckung verfüge, ist es mir ein leichtes, daraus den Schaukeltritt der Vorhand zu entwickeln. Kopf und Hals darf man nicht zu sehr aufrichten und keine zu ausgesprochene Beinstreckung verlangen; die halben Streckungen genügen. Diese erhält man auf folgende Weise. Nachdem ich mein Pferd angehalten habe, lasse ich es das rechte Bein wie zum Strecken heben; aber in dem Augenblick, in welchem es sich hebt und bevor es vollständig gestreckt ist, bringe ich meine Hände nach rechts. Das ganze Gewicht der Vorhand, welches bisher auf dem linken Vorderbein ruhte, wird infolgedessen ganz plötzlich nach rechts verlegt und das Pferd fällt natürlich nach dieser Seite hin und entfernt dabei das rechte Vorderbein von dem linken.

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