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selben als Sieger hervorginge, ist viel schlimmer. Man muss sich also über den genauen Zeitpunkt klar sein, in welchem diese oder jene Anforderung gestellt werden kann. Das ist abermals Gefühlssache.
Wenn man von einem schlecht vorbereiteten Pferd zu früh eine neue Arbeit fordert, so kann man sicher sein, nicht durchzudringen. Unzureichende Vorbereitung erzeugt sicher Widerstand beim Pferde.
Anderseits kann dieselbe Arbeit ohne Unzuträglichkeiten sehr wohl später gefordert werden. Es ist besser, den Versuch zu machen, sein Pferd in einem Jahre, als in sechs Monaten zu dressieren. Je mehr Schwierigkeiten ein Pferd zeigt, desto mehr Zeit muss man für seine Unterweisung opfern. Man verwende, wenn es sein muss, sechs Monate auf die Herstellung des Gleichgewichts, auf die drei natürlichen Gangarten und auf die Erlernung des korrekten Zurücktretens, bevor man ihm die Arbeit der hohen Schule und die künstlichen Gänge beibringt.
Ich würde dem Spanischen Schritt keinerlei Bedeutung beimessen, wenn man ihn das Pferd nicht deshalb lehren müsste, um dadurch später seine Ausbildung in der hohen Schule vervollkommnen zu können; der Spanische Schritt oder vielmehr das Strecken der Vorderbeine dient zur Entwicklung der Pirouetten auf drei Beinen, des Spanischen Trabes und des Galopps auf drei Beinen. Deshalb ist es durchaus nötig, dass der Reiter ganz nach seinem Belieben die Streckung des Beins vom Pferde verlangen, und zwar vermittels des Sporns verlangen kann, weil dies das einzige Mittel ist, das Pferd im Gleichgewicht zu erhalten, es auf und in die Hand zu treiben