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und es zu veranlassen, die Vorderbeine so hoch und so gestreckt zu halten, als es nötig ist.
Es gibt, leider noch ein anderes Mittel, dem Pferde den Spanischen Schritt beizubringen; ein Mittel, ich beeile mich es zu sagen, welches ich niemals anwende, über welches zu sprechen ich aber dennoch verpflichtet bin, weil es bei der „neuen Schule“ sehr gebräuchlich ist. Ich bezeichne hiermit diejenige Generation von Stallmeistern, welche sich nach Bauchers Tode heranbildete und welche an Stelle der von diesem so hervorragend ausgeführten Kunstleistungen in der hohen Schule, eine Reihe von unnatürlichen, seltsamen Verrenkungen gesetzt hat, die mit Aufwand von Hilfsapparaten erzielt werden und deren Anwendung die Hilfe einer Anzahl mehr oder weniger starker Männer erfordert.
Um den Spanischen Schritt nach der Methode der „neuen Schule“ zu lehren, bedarf es einer ganzen Rotte von Stallmeistern: vier Mann und ein Korporal, nicht einen weniger, oft aber mehr.
Man beginnt damit, um die beiden Vorderbeine Fesselriemen zu legen, an welchen Stricke befestigt sind und jeder von diesen wird von einem Mann gehalten. Eine dritte Persönlichkeit hält das Pferd am Zügel und ist gleichzeitig damit beauftragt, die Reitpeitsche zu führen. Der Korporal setzt sich aufs Pferd, während dem fünften Henkersknecht die erhabene Aufgabe zufällt, die lange Bahnpeitsche bereitzuhalten.
Sehen wir uns jetzt die Gesamtarbeit an, wie sich diese Rotte über das unglückliche Tier hermacht.
Der Mann Nr. 3, der die Reitpeitsche führt, schlägt auf das linke Bein des Pferdes; Nr. 1, welcher den Strick des linken Beins hält, zieht an und streckt