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stimmung zwischen einer von ihm gemachten tadelnswerten Bewegung und dem dafür erhaltenen Schlage verstehen, geht aber darüber nie hinaus.

Dies ist der Grund, weshalb die Strafe ihre ganze Wirksamkeit verliert und zu einer Gedächtnisverwirrung bei dem Pferde wird, wenn sie nicht in demselben Augenblick zur Anwendung kommt, in welchem der Fehler begangen wird. Die Strafe soll dem Fehler ebenso schnell folgen, wie die Liebkosung der Nachgiebigkeit. Wenn z. B. die Pferde hinten ausschlagen und die Strafe genau in dem Moment erfolgt, wenn die Kruppe noch hoch ist, wird das Pferd sich dessen erinnern, dass gerade diese Bewegung ihm den schmerzhaften Schlag zugezogen hat. Wenn hingegen die Züchtigung erst dann erfolgt, wenn die Beine die Erde wieder erreicht haben, so wird das Pferd die Wechselwirkung zwischen diesen beiden Handlungen nicht mehr begreifen; es wird vielmehr durch ein abermaliges Hintenausschlagen sich desjenigen zu entledigen suchen, der ihm Böses zugefügt hat.

Ich habe gesagt, dass jeder vom Pferde beabsichtigte, erwogene Fehler bestraft werden muss; aber ich zögere nicht, hinzuzufügen, dass es besser sein würde, ihn unbestraft zu lassen, als zu spät zu strafen. Beide Verfahren sind schlecht, aber von zwei Übeln muss man das kleinere wählen.

Es kommt auch darauf an, aufmerksam zu unterscheiden, welcher Grund das Pferd veranlasst hat, einen Fehler oder eine Widersetzlichkeit zu begehen, damit man sich darüber Rechenschaft geben kann, ob derselbe einem schlechten Charakter oder dem Schmerzgefühl entsprungen ist. Also wohl gemerkt, wenn das

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