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növrieren in feste Form zu bringen und die Pferde so weit zu stählen, dass sie imstande sind, langandauernden Märschen und den Unbilden der Witterung genügenden Widerstand entgegenzusetzen.
Rekapitulieren wir nun: Das Pferd ist im Frühjahr drei Jahre alt geworden. Macht die Remonte-Kommission ihre Ankäufe in der Zeit vom April bis zum September, so ist das Pferd durchschnittlich dreieinhalb Jahre alt, wenn es ins Depot kommt. Dreimonatliche Vorbereitung zur Dressur. Drei Monate der wirklichen Dressur. Mit vier Jahren ist das Pferd vollkommen zugeritten und durchaus zu jedem Dienst fähig. Man sage nicht, dass die Arbeit, welcher es während seines vierten Jahres unterworfen wurde, es
steht, ein Pferd schwimmen zu lassen. Ist das Pferd erst in die von mir soeben beschriebene Stellung geraten, und zieht der Reiter, sei es auch noch so wenig, an der Trense, oder neigt er seinen Oberkörper nur ein wenig nach hinten, so sinkt die Hinterhand mehr und mehr unter, das Pferd befindet sich bald in aufrechter, senkrechter Stellung, dreht sich, da es nicht nach vorwärts kann, um sich selbst, schlägt noch einmal mit dem Vorderbein das Wasser und geht dann unter. Der Reiter muss, sobald das Pferd festen Fuss verliert, im Gegenteil eine grosse Handvoll Mähne erfassen und seinen Oberkörper nach vorn auf den Hals legen, ohne dabei den Kopf des Pferdes jemals zu berühren. Mit den Knieen muss er festen Schluss fassen; tut er das nicht, so wird er bald abgespült. Nur in solcher Stellung kann der Reiter schwimmend im Sattel und auf dem Pferde bleiben. Der Reiter muss in jeder Hand einen Trensenzügel behalten und kann auf Augenblicke die Arme seitwärts führen, wenn er auf das Pferdemaul rechts oder links einwirken will, um dem Pferde die einzuschlagende Richtung anzugeben. Wie ich schon oben ausgeführt, ist es aber von der allergrössten Wichtigkeit, die Zügel nicht von vorn nach hinten wirken zu lassen. (Tafel XXIIIa, Figur 2.) Ich darf annehmen, dass man der Kavallerie aller Armeen Hinweise in diesem Sinne gibt.