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Trab auf der geraden Linie nach Möglichkeit verstärken. Seitengänge. Beginn des Anspringens zum Rechtsgalopp. Sobald der Rechtsgalopp keine Schwierigkeiten mehr bereitet, ist zum Linksgalopp überzugehen. Wenn die Pferde leicht Rechts- und Links-Galopp anspringen, so sind in dieser Gangart zunächst sämtliche im Schritt und dann die im Trab erlernten Bewegungen auszuführen. Die Biegungen an der Hand vermehren und verbessern.

Am Schluss der Stunde ist das Pferd im Springen zu unterweisen.[1]

Die zweiten 14 Tage: Dieselben Übungen. Die bisherigen sind fester einzuprägen und genauer auszuführen. Die Pferde sind an die Standarte, an den Säbel, an die Lanze, an die Feuerwaffen, an den Schuss, an das Vorbeigehen beim Feuern, an das Schwimmen[2] usw. zu gewöhnen.

Dieser Teil der Dressur wird wiederum drei Monate gewährt haben. Das Pferd kann nun alles, was es für den Dienst der Kavallerie braucht. Es erübrigt nur noch, diese gesamte Arbeit draussen beim Ma-


  1. Vgl. die allmähliche Steigerung beim Kapitel „Der Sprung“. ↩︎

  2. Wie soll sich der Reiter benehmen, wenn er sich ins Wasser begibt, um etwa einen Fluss oder einen Bach zu überschreiten?

    Man soll durchaus nicht glauben, dass das Pferd, welches doch an Wasser nicht gewöhnt ist, von Natur schon mit Leichtigkeit schwimmen könnte, sobald es den Grund verliert. Das Tier hat nur den einen Gedanken, den Kopf über Wasser und den Hals so hoch als möglich zu halten. Infolgedessen sinkt die Kruppe unter, und das Pferd befindet sich in der Stellung, als ob es steigen wollte, d. h. dreiviertel stehend. (Tafel XXIIIa, Figur 1.) Diese Stellung verhindert es am Vorwärtskommen, und daher kann man in neun von zehn Fällen annehmen, dass Pferd und Reiter ertrinken, wenn letzterer ungeschickt ist und nicht ver- ↩︎

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