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Dressur beginnen kann. Doch nein, ihre Dressur befindet sich bereits auf dem besten Wege. Vom Truppenpferd verlangt man doch nur das Abc der Dressur, keine Künsteleien, es ist sogar günstiger, wenn es auf etwas kräftige Hilfen reagiert, da man mit den schweren Händen und dem plötzlichen Schenkeldruck rechnen muss. Sobald nun das Pferd auf den Druck der Schenkel dreist vorwärts geht und dabei die Trense ordentlich annimmt, sobald es Schritt geht, trabt oder rechts und links galoppiert, sobald es springt und auf Wunsch Kehrt macht oder zurücktritt, ist seine Dressur beendet. Hier verlangen wir nur das horizontale Gleichgewicht. Zweifelsohne wird man auch anstreben, das Pferd in die Hand zu stellen; jedoch muss man es nicht durchaus zur Bedingung machen. Es wird genügen, wenn der Reiter erforderlichenfalls in der Lage ist, den Kopf seines Pferdes in diejenige Stellung zu bringen, von welcher das Gleichgewicht abhängt.
Es erübrigt noch, die Pferde daran zu gewöhnen, dass sie nicht vor jedem Gegenstande und vor jedem Geräusch erschrecken. Das Truppenpferd muss dreist sein, auf alles los- und an allem vorbeigehen. Um es vertraut zu machen, wird man ihm in der Bahn die mannigfaltigsten Sachen vor die Beine legen. In der Zeit, da es sich im Stall befindet und man im Begriff steht, ihm den Hafer zu geben, wird man es an alle Arten von Lärm gewöhnen: Trommelwirbel, Signale, Waffengeklirr, Schüsse usw. usw.
Ich glaube, dass drei Monate genügen werden, diese vorbereitende und besondere Dressur-Methode zum guten Ende zu führen, wie auch das Individuum beschaffen sein mag.