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Trense im Schritt reiten lassen; die Reiter haben dabei weder Peitsche noch Sporen. Die Pferde im Stall satteln lassen, wobei die Gurten nur ganz allmählich und massig angezogen werden dürfen. Den Sattel nur einige Minuten liegen lassen, aber diese Zeit allmählich verlängern.

Zweite 14 Tage: Dieselben Übungen, satteln und zäumen der Pferde im Stall, und im Stand umdrehen. Nach dem Longieren, Anlegen des Zaumes, und direktes Abbiegen. Die gesattelten und gezäumten Pferde an der Longe tragen und die Steigbügel lang herunterhängen lassen. Niemals dulden, dass das Pferd an der Longe galoppiert, so lange es noch nicht dressiert ist und im richtigen Gleichgewicht steht, dies bringt die Pferde zu sehr auf die Schultern. Beim Benutzen der Longe kein Anlegen des Kappzaumes; die gewöhnliche Trense genügt, sowie jeder beliebige andere Strick, beispielsweise kann die Fouragierleine dazu benutzt werden.

Lässt man die Pferde reiten, so müssen einige Leute zur Hand sein, um den Zügel bei denjenigen Pferden zu erfassen, welche etwa nicht auf dem Hufschlag bleiben wollen. Hier handelt es sich nicht um Dressur, sondern einfach darum, die Nieren des Pferdes zu kräftigen und es daran zu gewöhnen, einen Reiter zu tragen.

Hat man drei Monate lang die oben angegebene Lebensweise durchgeführt, so befinden sich die Pferde in genügend gutem Futterzustand, um mehr Arbeit zu vertragen. Sie haben sich im Traben ausgebildet, dulden den Reiter, lassen sich satteln und zäumen und haben infolge des Abbiegens gelernt, sich etwas loszulassen; sie sind soweit fertig, dass nunmehr die

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