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Hilfe gewesen und hat mich mehr als einmal aus schwieriger Lage befreit.

Ich liebe feurige Pferde und gebrauche kaum andere. Ich mache sie so fromm, dass Damen sie reiten können, jedoch niemals, bevor ich mich überzeugt habe, dass sie sich durch meine Stimme beruhigen lassen. Deshalb bin ich auch immer so glücklich gewesen, Unfälle zu vermeiden.

VI. Die Liebkosungen.

Liebkosungen, wie man sie im nachstehenden öfters kennen lernen wird, sind Hilfsmittel, welche man nicht vernachlässigen darf. Abwechselnd mit Strafen legen sie den Grund zur Erziehung des Pferdes. Sie machen das Pferd zuversichtlich, bringen es in ganz anderer Weise in Übereinstimmung mit seinem Reiter, als durch sonstige energische Einwirkungen.

Alle Pferde, selbst die empfindlichsten, nehmen Liebkosungen auf dem Halse gern an. Dort also hat der Reiter sie anzubringen. Er soll sie ganz dreist, ziemlich kräftig, aber ohne Härte ausführen, und Abwechslung hineinlegen, um die Aufmerksamkeit des Pferdes zu erregen; er soll dabei aber ebenso eine zu leichte Berührung vermeiden, da diese nur dazu führen würde, das Pferd zu kitzeln.

Die Liebkosung muss aber bei der Dressur immer zur richtigen Zeit eintreten; sie muss dem Nachgeben des Pferdes unmittelbar folgen, wie dem Ungehorsam die Strafe. Sobald die Nachgiebigkeit erreicht ist, streichle man das Pferd und gönne ihm Ruhe,

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