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drei Jahre unzureichend war. Bei der Ernährungsweise des Züchters nimmt das junge Pferd vom dritten bis fünften Jahre nicht zu; es nimmt im Gegenteil ab.

Man mag tun, was man will, man mag dem Züchter das Pferd noch so teuer bezahlen oder ihm eine Prämie geben, nie wird er seine Pfleglinge von drei bis fünf Jahren ordentlich und genügend füttern, weil er keinen Vorteil davon hat.

Ohne Schwierigkeit würde man aber von ihm erreichen, dass er dreijährige Pferde in gutem Futterzustande vorführt. Gerade weil der Züchter ein Geschäft betreibt, hat er ein erhöhtes Interesse daran, seine Produkte sobald als möglich an den Mann zu bringen. Wenn er aber weiss, dass ihm jedes normal zur Welt gekommene und gut entwickelte Pferd mit drei Jahren abgenommen wird, so wird er auch das Erforderliche tun, um die Entwicklung des Tieres zu begünstigen. Für ein Pferd, welches er mit drei Jahren verkaufen wird — sollte es selbst zu verhältnismässig geringerem Preise sein, als er für vier- oder fünfjährige erzielt — kann er für Futterkosten so viel anlegen, als ihm über dieses Alter hinaus nicht mehr möglich sein würde. Und zwar wird er zu diesen Ausgaben gezwungen sein, wenn er nicht Gefahr laufen will, dass ihm seine Ware nicht abgenommen wird. Beim dreijährigen Pferd wird man nämlich den Leuten keinen Sand in die Augen streuen können, da in erstei Linie eine gute Statur vorhanden sein muss, und diese bekommt das Pferd nur dann, wenn es gut gepflegt und genährt worden ist. Endlich wird auch der Staat beim Ankauf von jungen Pferden nicht mehr auf die Konkurrenz von Händlern

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