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Nein, die Traber sind keine Ausnahmegeschöpfe. Neben den hervorragendsten dieser Klasse, welche allein genannt werden, gibt es noch unzählige Traber, die in den kleinen lokalen Rennen laufen und noch ganz vortreffliche Dienste auf kurzen Strecken leisten können. Häufig haben sie ausser ihrem Gang nichts Besonderes an sich. In ihrem Gesamteindruck, in ihren Formen lenken sie durch nichts die Aufmerkkeit auf sich.
Von Natur aus sind diese nicht früher fertig, als die anderen; die Pflege, das Futter, die Erziehung haben sie frühzeitiger reifen lassen, während die anderen in ihrer Entwicklung zurückblieben.
Mit dreieinhalb Jahren kann das normannische Traber-Pferd annähernd im Besitz seiner richtigen Form, seiner vollen Kraft und so weit fertig sein, dass es in Dressur genommen werden kann. Sollte es anders sein, so hat es eben unter Entbehrungen zu leiden gehabt, und der Stand seiner Entwicklung befindet sich im direkten Verhältnis zur rationellen Ernährung und Arbeit, welche ihm zuteil geworden sind.
Früher galt für die Bereiter als Regel, dass man mit einem Pferde, um es in der hohen Schule zu dressieren, mindestens bis zur Vollendung seines siebenten Lebensjahres warten müsse.
Während langer Jahre habe ich ebenso wie die anderen gedacht und gehandelt; zur Ausbildung meiner Schulpferde nahm ich sieben- bis achtjährige Tiere. Allmählich machte mich aber das, was ich auf den Rennplätzen sah, stutzig.
In Epsom, Chantilly, Auteuil, Longchamp liefen in den längsten und gefürchtetsten Versuchsrennen