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die anderen, obwohl sie dieselbe Abstammung haben und in gleicher Weise aufgezogen wurden? Oder sollte dasjenige Pferd später zur Reife gelangen, welches weniger elegante Formen zeigt und dessen Gang langsamer ist? Keineswegs! Dieser so bedeutende Unterschied hat seinen Grund einzig und allein in der Art der Ernährung und der Erziehung, welche den Pferden je nach den verschiedenen Kategorien zuteil wird. Wollte man dasselbe Verfahren bei allen Pferden anwenden, so würde man auch bei allen dieselbe Frühreife, dieselbe Vollendung der Form, dieselbe Kraft antreffen. Die Formen, die Gänge, die Fähigkeiten würden bei den einzelnen Tieren verschiedene sein; alle aber würden eins gemein haben: die nötige Widerstandskraft, um mit drei Jahren jede Arbeit verrichten zu können.

Den Beweis hierfür liefert der trainierte Halbbluttraber, der mit drei Jahren Rennen läuft. Die Leistung, welche man ihm zumutet, ist enorm und kann gar nicht mit derjenigen Arbeit, welche man vom Luxus- oder Truppenpferd verlangt, verglichen werden. Er verträgt diese so gut, dass er es ohne Niederbruch oder vorzeitige Abnutzung ebensolange, wenn nicht länger aushält, als jene.

Allerdings hat er von frühester Jugend an kräftiges Futter bekommen und ist frühzeitig an eine geregelte Arbeit gewöhnt worden. Im grossen ganzen wurde er ebenso wie ein Vollblutpferd aufgezogen.

Alle Vollblutpferde geben schliesslich nicht immer Rennpferde ab; aber alle werden von vornherein im Hinblick auf ihre dereinstige Renntätigkeit aufgezogen. Von ihrer Geburt an erhalten sie neben der sorgfältigsten Pflege diejenige Nahrung, welche allein den

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