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man ein Truppenpferd erzielen, das mit vier und einem halben Jahr in seiner Gesamtheit ebensoviel und sogar noch mehr taugen wird, als heutzutage das sechsjährige Pferd nach erfolgter Dressur.

Woher kommt denn diese tief eingewurzelte Ansicht, dass das Pferd vor vollendetem fünften Jahre in der Armee nicht benutzt werden kann? Woher kommt es, dass so viele hervorragende Männer, welche sich mit dem Remontewesen beschäftigt haben, dieses Prinzip zugelassen und gebilligt haben? Ich bilde mir ein, dass man ganz einfach zur Überzeugung gelangt ist, dass die fünfjährigen Pferde in dem Zustande, wie man sie erhält, noch recht schwächlich und nicht völlig ausgewachsen sind. Von dieser Ansicht ausgehend, hat man daraus den Schluss gezogen, dass es unmöglich wäre, sich ihrer früher zu bedienen. Man hat mit der Tatsache gerechnet, ohne dabei nach den Ursachen zu forschen.

Nichtsdestoweniger ist der Beweis schon lange geliefert worden und wird immer aufs neue wiederholt, dass dasjenige Pferd, welches genügend Futter und Arbeit bekommen hat, mit drei Jahren sich den grössten Anstrengungen unterziehen und die schnellsten Gangarten aushalten kann.[1] Sehen wir uns bei-


  1. Wendet man mir dagegen ein, dass einige Tiere darunter leiden könnten, so erwidere ich darauf, dass mein Vorschlag nur dahin geht, Pferde von dreieinhalb und sogar drei-dreiviertel Jahren in Dressur zu geben, da ja die Vorbereitung allein schon drei Monate in Anspruch nimmt. Endlich verlange ich von ihnen auch keine solchen Leistungen, wie Pferde derselben Abstammung ausführen, welche mit drei Jahren auf den Rennplätzen laufen und spätestens mit zweieinhalb Jahren in Training genommen worden sind.

    Man führt noch den Gewichtsunterschied, welchen das ↩︎

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