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und derselbe dabei keine anderen Bewegungen, sei es mit dem Körper oder den Armen, macht.
Ich habe wohl hundertmal Wut in meinen Blick, ein Lächeln auf meine Lippen zu legen versucht. Das Ergebnis blieb gleich Null! Schneidet den Pferden die abscheulichsten Grimassen, streckt ihnen die Zunge heraus, keines von ihnen wird durch das geringste Anzeichen verraten, dass dies auf sie irgendwelchen Einfluss ausgeübt hätte. Ganz anders ist es, wenn man die unbedeutendste Bewegung mit dem Körper oder gar mit den Armen macht.
V. Einfluss der menschlichen Stimme auf das Pferd.
Die menschliche Stimme hat einen grossen Einfluss auf das Pferd; selbstverständlich ist es aber allein die Betonung, welche sich seinem Gedächtnis einprägt. Sagt man ihm die zartesten Schmeichelworte in lautem und scharfen Ton, so wird es Furcht haben, sagt man ihm hingegen mit sanfter Stimme die schrecklichsten Drohworte, so wird es vollständige Gemütsruhe bewahren.
Bei der Dressur in der Freiheit ist aber die Stimme das kostbarste Hilfsmittel.
So z. B. sagt man, um dem in der Freiheit dressierten Pferde zu lehren, den Schritt, Trab oder Galopp anzuschlagen: „Schritt!“ mit verhältnismässig leiser Stimme, „Trab!“ indem man die Stimme etwas erhebt und „Galopp!“ in befehlendem Ton. Würde man „Galopp!“ mit weicher Stimme sagen, bliebe das Pferd im Schritt, und umgekehrt, wenn man „Schritt!“