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Zusammenhang stehen. Versetzt man sie an einen anderen Ort, so verlieren sie diese angeborenen Talente, ohne diejenigen anzunehmen, welche die einheimischen Tiere aufweisen.
Nehmen wir z. B. das kleine Pferd der Pyrenäen, welches bewunderungswürdige Eigenschaften besitzt. In seinem Lande ist es geschickt, behende, von erprobter Sicherheit und überdies noch ausserordentlich genügsam. In Pau und der ganzen Umgebung gibt es ein vorzügliches und sehr bequemes Jagdpferd ab. Bringt man es dagegen nach Rom oder in die Vendée, so wird es sehr bald einen Teil seiner Vorzüge verlieren. Ebenso verhält es sich mit den Pferden anderer Rassen. Man nehme also zum Jagdreiten ein Pferd des Landes. Ich kenne nur eine Sorte Pferde, welche sich in jedem Lande gleich gut bewähren und ihre Vorzüge behalten, gleichgültig welche Art Jagd von ihnen verlangt wird. Es ist dies dasjenige englische Pferd, welches man „hunter“ nennt. Es vereinigt in sich so ziemlich alle gewünschten Eigenschaften. Beinahe Vollblut, ist sein Bau doch durchaus nicht ein solcher, wie man ihn bei dem Vollblutpferde sucht, welches für die Rennbahn bestimmt ist. Man zieht dieses hoch und lang, während der Hunter dicht über dem Boden stehen soll; den Hauptwert legt man auf die guten Eigenschaften von Rücken und Sprunggelenken.[1]
Es ist dieses das einzige Pferd, dessen Züchtung man in Frankreich nicht versucht hat. Nichts ist bedauerlicher, da der Versuch, ebenso wie bei der Züchtung aller anderen Pferdearten, gewiss gelungen wäre. Der Franzose will aber für sein Jagdpferd nicht viel anlegen, und daran tut er sehr unrecht. ↩︎