Распознанный текст (OCR Internet Archive), не вычитан. Лицензии
gerecht. In dem Augenblick, wo der Starter die Flagge senkt, begnügen sich die meisten Jockeys damit, den Pferden mit den Zügeln Luft zu geben, und so gehen dieselben mehr oder minder schnell ab, je nach ihrem Können oder Wollen. Archer überliess nichts dem Zufall, er war Herr über sein Pferd, wie ein wirklicher Reitkünstler, der er auch war. Da er die Schenkel stets angelegt hatte, so überrumpelte er im Start sein Pferd gewissermassen mit einem kräftigen Druck derselben und setzte es unverzüglich in Schwung, viel früher als die anderen. Er war immer schon in voller Pace, wenn die anderen kaum den Start überwunden hatten.
Diese Beispiele zeigen, dass alle Arten des Reitens mit einander Ähnlichkeit haben, dass der Jockey ebenso wie jeder andere die Kenntnisse der wahren Reitkunst beherrschen muss. Man kann letztere in drei Worte zusammenfassen: Beurteilungsgabe, Hände, Schenkel.
XXVII. Das Jagdpferd.
Muss das Jagdpferd einer besonderen Rasse angehören? Nein; jedoch bin ich der Ansicht, dass es den allerbesten Pferden entnommen werden muss. Ich rate jedem, welcher sich für das Jagdreiten beritten machen will, ein Pferd auszusuchen, welches in demselben Lande geboren, aufgezogen und in Arbeit genommen worden ist, wo es Jagd geritten werden soll. Es ist bei den Pferden wie bei den Menschen, sie haben angeborene Fähigkeiten, welche mit dem Klima und mit dem Gelände ihrer Heimat im engsten