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sich „Reluisant“ an die Gurten, welcher als Gewinner des Derbys von Chantilly sein einziger gefährlicher Nebenbuhler war. Er wich ihm nicht von der Seite. Als er sich darüber klar war, dass „Reluisant“ schon sein Letztes hergegeben hatte, ging er ihm trotzdem nicht vorbei, wohl wissend, dass er selbst noch zulegen könne; endlich, erst dicht am Ziel, gewann er mit einer Halslänge.

Dieser Sieg allein zeigt uns aber nur einen Teil von Archers Verdiensten. Was an ihm bewunderungswürdig war und was ihn zum wirklichen Meister stempelte, das war sein Sitz, welcher beim Rennen von Anfang bis zu Ende ein und derselbe war. Er sass tief im Sattel, die Beine lang ausgestreckt, mit lang geschnallten Bügeln. Wenn er sich zeitweise in die Bügel stellte, so berührte sein Gesäss immer noch ganz leicht den Sattel.

Er hatte nichts von diesem eigentümlichen, um nicht zu sagen lächerlichen Sitz an sich, welchen viele Jockeys einnehmen und welchen einzelne unter ihnen dermassen übertreiben, dass man zwischen Gesäss und Sattel bequem einen Hut hinstellen könnte.[1] Archer sass stets wie ein Stallmeister und hielt sein Pferd gut zwischen Zügel und Schenkel.

Man machte ihm zum Vorwurf, dass er bei kurzen Rennen nicht den Fall der Flagge abwartete, d. h. vor den anderen startete. Dieser Vorwurf ist ganz un-


  1. Die Jockeys, von denen die meisten eine so schlechte Haltung zeigen, reiten nicht mehr, wie man früher sagte, im Dreieck, d. h. mit den drei Stützpunkten: Zügel, Sattel und Steigbügel. Wenn diese Mode auch den Rennplatz verlassen hat, so ist sie unglücklicherweise noch nicht beim Spazierenreiten in Acht und Bann erklärt worden. ↩︎

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