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bald ich in den Stall trete und meine Stimme erhebe — alle wiehern! — Und wenn zufällig ein Fremder zugegen ist, verfehlt dieser niemals zu sagen: „Wie Ihre Pferde Sie wiedererkennen, wie müssen die Sie lieben!“ Das ist ein Irrtum. Würde statt meiner ein anderer zu derselben Stunde die Mohrrüben austeilen, so würden die Pferde nicht einmal bemerken, dass ich nicht gekommen bin. Der Beweis dafür ist, dass die Pferde mir nicht die allergeringste Aufmerksamkeit schenkten, wenn ich einige Minuten, nachdem sie die Mohrrüben verzehrt hatten, eingetreten war.

Ich könnte für diejenigen, welche ihre Pferde selbst füttern oder reiten, noch hundert andere Beispiele anführen. Übrigens darf man sich über diese Tatsache nicht beklagen; denn wenn es anders wäre, würden die Pferde immer nur dem einen Herrn gehorchen und nur dem einen gehorchen wollen.

IV. Der Einfluss des menschlichen Blickes auf das Pferd.

Im Gegensatz zu zahlreichen Behauptungen habe ich die feste Überzeugung, dass der Blick des Menschen nicht den geringsten Einfluss auf das Pferd ausübt.

Es ist gleich, ob der Blick hart, wütend, sanft oder wohlwollend ist, das Pferd schenkt ihm keine Aufmerksamkeit. Ich habe in dieser Beziehung zahlreiche Versuche bei jungen und alten Pferden vorgenommen; deshalb kann ich es bestätigen, dass das Pferd vollständig gleichgültig bleibt, wenn die Augen oder Gesichtsmuskeln des Reiters sich allein bewegen

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