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Sporen, welche die Sprunggelenke unter den Schwerpunkt bringen, richten die Vorhand auf, die dadurch leicht wird und den Reiter instand setzt, das Tier zu parieren.
Beim Spazierenreiten mit meinen Schülern habe ich häufig an dieselben folgende Frage gestellt: „Angenommen, es käme ein durchgehendes Pferd, entweder von vorn oder von hinten an; was würden Sie da wohl tun?“ Ich habe dieselbe Frage auch häufig Leuten gestellt, welche von klein auf das Reiten gewöhnt waren. Sehr selten nur habe ich eine befriedigende Antwort erhalten, und doch muss man dieses Vorkommnisses stets gewärtig sein. Es muss nämlich bemerkt werden, dass der auf einem durchgehenden Pferde sitzende Mensch in der Regel geringere Gefahr läuft, als diejenigen Reiter, welche sich zufällig auf seinem Wege befinden. Sehr häufig sieht man den Durchgänger mit gesenktem Kopfe auf eine Pferdegruppe losrennen. Um demselben auszuweichen, muss man sich hinter das erste beste Hindernis flüchten. Befindet man sich im Walde, so springe man in ein Gestrüpp und sei froh, mit einigen Risswunden davonzukommen.
Ist man auf der Landstrasse, so flüchte man hinter einen Baum, auf einer Strasse in der Stadt hinter einen Laternenpfahl: kurzum alles und jedes eignet sich, um den Anprall zu vermeiden, dessen Folgen entsetzlich sein können. Vor allen Dingen flüchte man in grösster Eile.
Will jemand, anstatt auszuweichen, dem Reiter des durchgehenden Pferdes zu Hilfe kommen, was zwar ein löbliches, aber äusserst schwieriges Unternehmen ist, so muss er in derselben Richtung wie jener davonjagen und zwar, was der Gaul winden kann, nur muss