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grösser, weil die Lenkbarkeit beinahe unmöglich ist. Hat man freies Feld vor sich, so kann man es selbst in diesem Falle erreichen, das Pferd nach rechts oder links abzulenken. Hierzu muss man den einen der Zügel ganz loslassen, den anderen mit beiden Händen erfassen und mit dem ganzen Gewicht seines Körpers einen unaufhörlichen Druck ausüben, bis eine mehr oder weniger grosse seitliche Biegung erzielt ist, was unfehlbar ein Ablenken von der eingeschlagenen Richtung zur Folge haben muss. Sollte der Reiter im Durchgehen so glücklich sein, sich am Rande eines Flusslaufs zu befinden, so dirigiere er entschlossen sein Pferd dahinein.
Überall lauert Gefahr. Im Begegnen von Hindernissen sowohl, wie im ebenen Terrain kann uns ein Unfall treffen. Im Wasser hört alle Gefahr auf. Mit einem Bade ist's abgetan. Was zu vermeiden ist, das sind steile Böschungen. Die meisten Pferde halten sofort an, sowie ihnen das Wasser bis an die Brust geht. Sie beruhigen sich und werden wieder ganz gelassen. Andere stampfen im Wasser, vollführen alle möglichen ungeordneten Bewegungen und kommen nach sehr kurzer Zeit wieder zur Besinnung.
Ich habe, um Durchgänger zu bessern, unzählige Male dieses Verfahren längs der flachen Ufer eines Flusses in Anwendung gebracht. Ich setzte mich in einen guten Galopp und überliess das Pferd sich selbst. Nachdem ich alle Gewalt über dasselbe verloren hatte, so dass ich es nicht mehr halten konnte, dirigierte ich es ins Wasser und erreichte so meinen Zweck auf die leichteste Weise von der Welt.
Pferde, welche in genügender Versammlung sind, können weder davoneilen noch durchgehen; denn die