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suchen, wo es anfängt, den Kopf zu senken. Infolge des Stosses erhebt es den Kopf ganz plötzlich, und diesen Augenblick muss man benutzen, um das Pferd durch kräftigen Schenkeldruck vorwärts zu treiben. Man muss hierbei die Kandarenzügel etwas nachlassen, aber doch fest in der linken Hand halten, damit das Pferd im Moment, wo es den Kopf infolge des hebenden Trensenanzuges zurückschlägt, die Kandarenzügel selbst straff macht und sich dadurch einen kräftigen Stoss auf die Kinnladen verursacht. Es ist somit in dem Augenblick, in dem es den Kopf senken wollte, durch die Trense daran verhindert worden, und dann durch die Kandare bestraft worden, als es den Kopf beim Hochschnellen zu weit nach hinten warf.
Im zweiten Falle, wenn das Pferd mit dem Kopf nach rückwärts schlägt, ohne dazu ausgeholt zu haben, muss man es im Augenblick, wo es den Kopf hebt, durch den Druck der Schenkel vorwärts treiben, und es dann, ebenso wie oben beschrieben, auf dem Kandarengebiss in Empfang nehmen. Fassen wir alles zusammen, so führt man im ersten Falle drei Bewegungen aus: mit der Trense, mit den Schenkeln und mit der Kandare. Im zweiten Falle bedient man sich nur zweier Hilfen: der Schenkel und der Kandare. Dies sind sicherlich aufeinander folgende Hilfen; sie liegen jedoch so nahe bei einander, dass sie beinahe in eins verschmelzen. Wenn in beiden Fällen die Tätigkeit der Schenkel derjenigen der Kandare nicht wenigstens einen kurzen Moment voranginge, so würde man Gefahr laufen, das Steigen hervorzurufen, zum mindesten aber würde man die Hinterhand übermässig belasten, wodurch sich das Pferd zurückziehen könnte.