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ein Bächlein, einen Steinhaufen. Ganz gleichgültig verhalten sie sich aber bei allen Dingen, die höher sind als sie.

Ich führe noch das Pferd an, welches sich bloss vor dem fürchtet, was hinter ihm herkommt, vor einem Kinde, einem Hunde, einem Pferde oder einem Wagen, und welches gewissermassen nur davor Angst hat, was es nicht sieht.

Für sämtliche furchtsame Pferde kann ich nur denselben Rat geben: man beruhige sie durch Liebkosungen und flösse ihnen Vertrauen ein. Erblickt man vor sich einen Gegenstand, von dem man weiss, dass das Pferd vor demselben Angst haben wird, so züchtige man es nicht, um es zu zwingen, sich demselben direkt zu nähern. Man lasse es sich besser davon entfernen, dann ganz allmählich, gewissermassen durch gutes Zureden, bringe man das Tier dahin, sich dem Gegenstand zu nähern, ohne aber allzusehr darauf zu dringen. Man nehme sich mehrere Tage Zeit dazu, so lange, als notwendig ist. Man führe es niemals allzunahe an den Furcht einflössenden Gegenstand heran, damit es nicht fortstürmt oder Kurzkehrt macht, da man sonst gezwungen wäre, seine Zuflucht zur Züchtigung zu nehmen, nicht etwa, um es für seine Angst zu strafen, sondern für das Kurzkehrtmachen, welches man unter keinen Umständen dulden darf. Durch die Strafe würde man die Angst vor dem in Frage stehenden Gegenstand nur verdoppeln. Mit einem Worte: bei furchtsamen Pferden wende man viel Sanftmut, unendlich viel Geduld und niemals Gewalt an.

Endlich muss ich noch von einer Kategorie Pferde sprechen, welche man fälschlicherweise den furcht-

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