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Dann bei Sonnenschein? — Suchen Sie den Schatten der Bäume auf, um sich der Frische und des abgeschwächten Glanzes, des gemilderten Lichtes wahrhaft zu erfreuen!

Der Schritt ist diejenige Gangart, in welcher man sich wohl träumerischen Gedanken hingeben kann. Die Landschaft lässt an Ihnen ihr Panorama vorüberziehen, von welchem Sie selbst ein lebendiger vorwärtsschreitender Teil sind; denn Sie werden durch das Land geführt in der gleichmässig fortgesetzten Bewegung des mit langem Schritt ausgreifenden Vollblutpferdes. Welcher Fussgänger würde glauben, dass der langsame Schritt seines Pferdes dem Reiter die Vorstellung geben könnte, als ob er sich schnell vorwärts bewegte? Dies ist ein Vergnügen, welches uns Reitern vorbehalten ist.

Der Trab und Promenadengalopp sind es, welche Lust geben zum Vorwärtsreiten, zum Vorwärtsreiten ohne Ermüdung, infolge der gleichmässigen Bewegung und des leichten, elastischen Gegenstosses, mit hundertfacher Energie hervorgerufen durch den hochherzigen Eifer eines edlen Tieres, welches sich Ihnen ganz hingibt mit allem, was in ihm ist! Wo hört der Mensch auf? Wo fängt das Pferd an? Man weiss es nicht recht! Beide sind in eins verschmolzen, beide gleich geschmeidig und zugleich voller Leben, kraftvoll, lebens- und tatenfroh!

Und im Renngalopp? Welch wonnetrunkenes Gefühl ist's, im schnellsten Lauf hineinzustürmen in die weite Ferne!

Und stellen Hindernisse sich entgegen? Wie zieht es uns, sie zu überwinden! Welch ein stiller Mut beseelt unser Herz!

Wer aber schildert uns das unendliche Wohl-

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